Blog Story #2: Christians Training mit Pullup & Dip - Erste Erfahrungen

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Blog Story #2: Christians Training mit Pullup & Dip - Erste Erfahrungen

In unserer ersten Blog Story haben wir bereits Christian vorgestellt. Christian ist einer unserer Kunden der Pullup & Dip Stange und wird die kommenden Wochen über sein Bodyweight Training u.a. mit Pullup & Dip berichten, um sich selbst zu motivieren, seine Fortschritte festzuhalten und um so seine selbst gesteckten sportlichen Ziele zu erreichen. Dabei wird er sein Training über die kommenden Wochen hier auf unserem Blog dokumentieren.

 

In der ersten Blog Story habe ich (Christian) mich bereits vorgestellt und meine Ausgangssituation und Ziele des Bodyweight Trainings u.a. mit der Pullup & Dip Stange geschildert. Heute folgt ein weiteres Update...

 

Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Produkt sind durchaus positiv. Ich habe für mich persönlich bemerkt, dass mir das Outdoor Training wesentlich mehr Spaß bereitet als das Indoor Training (z.B. Fitness Studio). Aber es gibt auch Schattenseiten – vor allem jetzt in der verregneten grauen Jahreszeit. Dazu später mehr.  

 

 

Zunächst einmal das Positive: 

Training im Freien macht Spaß

Klimmzugstange outdoor

Für  mich ganz wichtig. Spaß am Training ist essentiell. Sonst vergeht einem die Lust nach ein paar Workouts, um mit dem Training überhaupt weiterzumachen. Draußen kann ich mich voll auf das Training fokussieren. Ich bin in der Natur, bin nicht abgelenkt, kann mir meinen Lieblingsplatz im Park aussuchen oder mit Blick auf den See. Ich suche mir einen Baum aus, installiere die Stange und fang an. Dazu noch meine Bluetooth Kopfhörer, meine Lieblingsmusik und der Tunnelblick ist perfekt :-) 

 

 

Mobilität

Das Produkt ist außerordentlich mobil. Ich kann es indoor montieren (die Variante habe ich allerdings nicht gewählt aufgrund der Mietwohnung) oder draußen mitnehmen. Die Stange passt sowohl in meinen 30l Outdoor Kamerarucksack oder in meine Fahrradtasche. Wobei letztere Variante mein Favorit ist. Ich lasse das Equipment momentan einfach in meiner Fahrradtasche – so kann ich noch schneller mit dem Workout starten! Einfach aufs Rad und losfahren zum Platz deiner Wahl!   

 

 

Motivation durch Trainingserfolg

Beim Calisthenics Sport kann man schön die eigenen Fortschritte beobachten. Konnte man z.B. am Anfang nur maximal 2 Klimmzüge und jetzt 10 Klimmzüge an einem Stück, dann ist das definitiv für einen selbst motivierend. Ich halte z.B. die Anzahl der Wiederholungen und die Art der Übung mit einer einfachen Handy-App fest. So kann ich meinen Trainingserfolg gut nachhalten. 

 

 

Motivation durch Außenstehende

So ein Produkt wie das von Pullup & Dip sieht man nicht jeden Tag im Park :-) Von daher gibt es einige Schaulustige, die manchmal auch stehen bleiben und einen ansprechen, was man da so macht. Während des Trainings hatte ich bereits mehrfach von Leuten aufmunternde Worte wie "Sieht doch gut aus!", "Super!" oder "Weitermachen!" Zu hören bekommen! Das pusht dich natürlich und du versuchst in dem Moment dein Bestes zu geben! :-) 

 

 

Zeitlicher Faktor

Am Anfang hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten mit dem Anbringen der Stange. Mittlerweile kann ich diese sehr schnell installieren und auch wieder lösen. Das Equipment ist immer startklar in der Fahrradtasche verstaut. Somit kann ich mein Training auch sehr schnell durchführen - das eigentliche Training dauert maximal 30 Minuten – hinzu kommt die Anfahrt, das Aufwärmen und die Rückfahrt. Insgesamt schätze ich den zeitlichen Aufwand pro Training auf 60 Minuten. Das ist absolut in Ordnung und auch schneller als ein Training im Fitness-Studio. 

 

 

Nun die negativen Punkte: 

Outdoor-Training in der dunklen Jahreszeit schwierig

Klimmzugstangen Training

Das ist generell ein Problem im Outdoor Bereich und jetzt natürlich nicht nur auf das Produkt bezogen. Es wird momentan sehr schnell dunkel, bereits ab 16:00 Uhr. Als Arbeitnehmer mit normalen Arbeitszeiten (z.B. von 08:00 - 16:30 Uhr oder später) ist dies aber nicht möglich, da es dann bereits dunkel ist. Die Parks sind schlecht oder gar nicht beleuchtet. Hinzu kommt, dass es manchmal wirklich schwierig ist, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und nach draußen zu gehen – vor allem wenn es regnet und kalt ist. 

 

Falls man sich allerdings überwindet, gibt es wiederum einen Vorteil: 

--> Die Parks sind leer! Man ist bei dem Wetter manchmal der einzige und kann sich dann natürlich auch super auf das Training fokussieren! 

 

 

Ohne Trainingspartner kein Feedback / Kontrolle ob die Übungsausführung korrekt ist

Ich trainiere momentan alleine. D.h., falls ich natürlich eine Übung nicht 100% sauber mache, so bekomme ich dies als Feedback nicht mitgeteilt. Ich denke, dass es als Calisthencis-Neuling bei bestimmten Übungen aber durchaus sinnvoll ist. Erst wenn man die Basisübungen beherrscht, können die komplexeren Übungen trainiert werden. Das Ausführen der Übungen kann ich natürlich meiner Frau oder Freunden zeigen, um so ein Feedback zu erhalten – dennoch ist es natürlich mit einem Traingspartner etwas anderes.  

 

 

Passende Outdoor-Bekleidung

Klimmzugstangen Training

Den Punkt erwähne ich, da je nach Wetterverhältnis für passende Kleidung gesorgt werden muss. Besonders in der kalt-nassen Jahreszeit ist das sehr wichtig, um sich keine Erkältung zu holen. Eigentlich kein negativer Punkt, aber man sollte sich bewusst sein, dass dadurch nochmals Anschaffungskosten anfallen, falls man die Kleidung nicht besitzt.  

 

Ich habe mir z.B. jetzt am Wochenende folgende Sport-Bekleidung gegönnt, es war ja schließlich Black Friday ;-) 

  • Funktionsunterwäsche (100% Polyster, KEINE Baumwolle!)
  • Atmungsaktive Fleece-Jacke als 2. Schicht

 

Meine Kleidung besteht dann aus folgenden schichten: 

  • Funktionsunterwäsche
  • Atmungsaktives T-Shirt
  • Atmungsaktive Fleece-Jacke als 2. Schicht
  • Regenjacke oder Fleecejacke je nach Wetterverhältnis
  • Mütze
  • Handschuhe

 

 

Momentane Herausforderung: 

Momentan versuche ich mich an die anderen Klimmzugvarianten. Der Ristgriff oder der breite Ristgriff. Diese Versionen finde ich erheblich schwieriger als der enge Klimmzug im Kammgriff. Von daher wird es noch einige Zeit dauern, bis ich hier mehr Wiederholungen schaffe. Auch fange ich nun an, Zeit für den Handstand einzubauen – erstmals mit Hilfe der Wand. Ich bin mal gespannt, wann ich hier Fortschritte mache...  

 

 

Fazit: 

Ich werde das Training auf jeden Fall versuchen fortzusetzen. Die letzten beiden Wochen waren leider ein wenig schwierig – hier habe ich das Training etwas vernachlässigt aufgrund diverser Schulungen.  Allerdings habe ich ja auch noch anderes Equipment wie den Lebert Equalizer, so dass ich die Übungen bei sehr schlechtem Wetter auch nach drinnen verlagern kann.  

 

Das positive Gefühl, wenn man das Workout beendet hat, überwiegt - mir macht das Training wie oben bereits geschrieben, nach wie vor noch sehr viel Spaß! Auch wenn ich mich jetzt schon auf den Sommer freue....:-) 

 

 

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